Kachelmanns Täterschaft steht durch Eheschließung fest

Am ländlichen Mannheimer Gericht werden im Prozeß gegen den Wetterfrosch seit Monaten neue Regeln der Beweisführung zur Feststellung der Täterschaft durchexerziert. Im Kern wird der Täter mit Aussagen von Zeugen überführt, die zum Tatgeschehen nichts bezeugen können.  Und das geht so:

Wenn etwa Lausemädchen Y aus der Schweiz oder meinetwegen aus Neuguinea aussagt, sie habe sich gewalttätigen Sexualpraktiken bis hin zur Vergewaltigung ausgesetzt gesehen, ist das der Beweis für die Vergewaltigung von Lausemädchen Z in irgendeinem deutschen Kaff. Diese Unlogik erschließt sich zwar keinem Juristen, der Normalbürger kann es nicht nachvollziehen, auch Rechtssprechung und § 261 StPO sehen solchen Unsinn nicht vor. Aber wir haben eben unabhängige Richter am ländlichen Gericht, denen die gesetzlichen Beweisführungsregelungen offensichtlich schnurz piep egal sind. Nach deren Verständnis jedenfalls lässt sich aus Lausemädchenaussagen von A-Y die Vergewaltigung durch Kachelmann an Lausemädchen Z belegen.

Kachelmann scheint immer noch nicht die Beweisführungsraffinesse seiner Provinzrichter durchschaut zu haben, was angesichts ihres praktizierten Unfugs auch wirklich nicht einfach ist. Hätte er sie durchschaut, wäre die Hochzeit mit dem Leipziger Lausemädchen– jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt -unterblieben. In der Logik praktizierter Beweisführungsregeln Mannheimer Richter überführt sich Kachelmann durch Heirat selbst der Vergewaltigung: Eine Heirat nur, um unliebsame Lausemädchenaussagen zu vereiteln. Das ist, jedenfalls in Mannheim, logisch. Nein, so leicht lassen sich die Mannheimer von einem Wetterfrosch nicht ein schönes Hoch trotz bestehenden Tief einreden. Dummer Wetterfrosch. Und Alice Scwarzer wird zum wiederholten Male rufen: „Männer sind Schweine“.

Teldafax – Kunden aus Berlin ab 1.4.11 ohne GAS ?

Berliner Teldafax-Kunden erhalten ab 1.4.2011 kein Gas mehr von ihrem Vertragskunden. Die Berliner Netzgesellschaft hat die Verträge mit Teldafax wegen unbezahlter Rechnungen gekündigt. Wir können bei der Kündigung des Vertrages mit der Firma Teldafax  und der Durchsetzung der Rückforderungsansprüche helfen.

KNUT IST TOT

Deutschland trauert … nicht wegen der vielen Toten in Japan, nicht wegen der vielen Toten in Algerien und anderswo. Nein Deutschland trauert um Knut. Einen toten Eisbären im Berliner Zoo! Liebe Bürger: mein herzlichstes Beileid. Armes Tier. Die Massen pilgern am Sonntag nicht in die Japanische Botschaft um sich dort in das Kondolenzbuch einzutragen. Nein sie pilgern in den Berliner Zoo und trauern um einen toten Eisbären. Das ist typisch deutsch.

Wir bauen eher Tierheime als uns um verhungernde und vernachlässigte Kinder zu kümmern. An Autos kann man noch heute den Aufkleber „Ich bremse auch für Tiere„ entdecken. Auf Tiere lässt der Deutsche nichts kommen. Milliarden werden für Tierfutter für unsere Hunde und Katzen ausgegeben. Ein paar Millionen spenden wir für die Dritte Welt. Knut ist tot und wir versinken in tiefer Trauer.

Zapfenstreichaufmarsch zur Guttenbergschen Nachtruhe ändert nichts an drohenden Kriegseinsätzen

Karl Theodor zu Guttenberg ist nun der Zapfenstreich musiziert worden, der ihm damit in alter militärischer Tradition am frühen Abend die Nachtruhe als Kriegsminister verordnet hat.  Das sei das Ergebnis von Jagdrausch und Hass entrüstet sich Papi zu Guttenberg und sicher noch einige andere  von BILD infizierte, souveräne Lichtgestalten. Und einige Medien meinen, ihren Lesern vermutetes Leid der Stephanie zu Guttenberg tränenreich näher bringen zu müssen. Auf der anderen Seite agiert das Heer der Geifernden, die sich früh auf allen möglichen Internetplattformen in terroristischer Manier zusammenrotteten und ihre Freude seines Sturzes wegen einem Orgasmus gleich austobten.

Nicht zuletzt gibt es noch die Bundeswehr, die den Großen Zapfenstreich traditionell zur Ehrung besonderer Persönlichkeiten trällert. Hier frage ich mich, warum niemand fragt, was  zu Guttenberg geleistet haben mag, um ihn als Persönlichkeit durchwinken zu können und was zu ehrendem Trällerkonzert veranlasst: das Doktorplagiat wohl eher nicht. In Ehre schied er jedenfalls nicht aus. Die Bundeswehrreform hat er angedacht, ja. Aber kann eine geplante Militärreform, deren Umstrukturierung m. E.  die zukünftige Kriegsführung im Ausland bezweckt und den grundgesetzlichen Status als Verteidigungsarmee faktisch abschafft unsere Anerkennung als Verdienst hervorrufen? Meine jedenfalls nicht.

Die Sturmtanne hat selbst dafür gesorgt, dass ihr das Lied zur Nachtruhe gespielt wird. Das Thema ist abgehakt, smoke on the water bleibt übrig. Mir wäre es lieber, wir würden uns nun, aber schnell, mit dem eigentlich wichtigen Thema auseinander setzen um das angestrebte Ziel, die Bundeswehr für  Kriegseinsätze fit zu machen, vereiteln zu können. Das wäre dann wirklich ein Anlass für einen Großen Zapfenstreich!

Kartoffelschälmesser gegen „Kohle“ oder „Asti Spumante“ statt Joint

Der Betreuer erwartet bei seinem Besuch bei Rene P. keine Überraschungen. Seit etwa einem Jahr gilt  der Junge als clean. Verurteilungen wegen Diebstahl, Raub, räuberischen Diebstahls u.s.w. sind der Grund für die Betreuerbesuche.  Die letzte Verurteilung wegen räuberischen Diebstahls in drei Fällen brachte ihm 8 Jahre in Tegel ein. Von seinen 34 Lebensjahren hatte Renè P. schon mehr als ein Drittel im Knast verbracht.

Ohne Job und mit steigenden Mietschulden sollte bei diesem Besuch nach Lösungen gefahndet werden. Die hoffnungslose Lage, mit der umzugehen, Rene P. nie gelernt hat, lässt ihn schon am Vormittag die letzten Krümel für einen Joint zusammen kratzen. Da nichts anderes zur Verfügung steht, wird auch ein „Asti Spumante“ herangezogen. Allerdings lehnt der Betreuer diesen Genuss ab. Also keine Chance auf brüderliche Hilfe für Rene P. Bei einem Abstecher in die Küche kommt ihm die Idee, mit Gewalt um eine Geldspende zu bitten, da ein Joint ihm als wirkliche Hilfe in seiner Situation erscheint. Er greift zu einem Kartoffelschälmesser und versucht damit, seinen Betreuer zur Herausgabe der Brieftasche zu motivieren. Das klappt auch. Ohne weitere Verletzungen trennen sich die beiden und Rene P. versucht mit der selbstverständlich falschen PIN des Betreuers dessen ec-Karte zu erleichtern.

Es kommt, wie es kommen muss. Die Polizei ersetzt das Türschloss und Rene P. stellt sich nach wenigen Stunden des Herumstreunens in der Stadt auf dem Revier.

Wo sollte er auch sonst hin? Seine Mutter hat den Kontakt zu ihm schon vor Jahren abgebrochen und seinen Vater hat er als kleiner Junge das letzte Mal gesehen, bevor sich seine Eltern getrennt hatten. Geschwister oder Freunde hat er keine.

Die formalen Voraussetzungen für die Anordnung der Sicherungsverfahrung waren gegeben.

Der Gutachter zu Renè P.: voll schuldfähig, keine verminderte Schuldfähigkeit, keine Drogenabhängigkeit, kein Hang zur Kriminalität. Fazit des Gutachters: R.P. muss lernen,  soziale Kompetenzen zu entwickeln.

Sein Wunsch, Unterstützung bei einem Entziehungsversuch zu erhalten, wird abgelehnt.

Letztendlich plädieren Anklage und Verteidigung auf einen minder schweren Fall des schweren Raubes. Dem schloss sich das Gericht an. Das Urteil : 3 Jahre und 6 Monate.

Wenn er nach dem Vollzug wieder raus kommt, hat er null Perspektive: keine Familie, keine Wohnung, keine Arbeit, keine Freunde. Armes Würstchen. Wie soll so ein Mensch soziale Kompetenzen entwickeln?

Hat sich „K.T.“ strafbar gemacht?

Unser ehemaliger  Verteidigungsminister – Karl-Theodor zu Guttenberg – oder wie ihn auch seine Freunde nennen – K.T., hat sich wohl strafbar gemacht. Die einen nennen es ein Kavaliersdelikt, die anderen Betrug. Ich nenne es schlicht eine strafbare Urheberrechtsverletzung. Offensichtlich sind mehr als 70 % seiner „Doktorarbeit“ Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU abgeschrieben.

Es ist eine Schande nicht nur für den Bundestag und die Bundesregierung, sondern auch für die deutsche Wissenschaft. Das Verhalten des Ministers nach dem Bekanntwerden der Plagiatsvorwürfe macht die Sache auch nicht besser.

Wenn es stimmt, dass mehr als 70 % der Dissertation aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten schlichtweg abgeschrieben wurden, ohne diese Stellen als Zitate zu kennzeichnen (§ 51UrhG), dann liegt m.E. eine unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke gem.§106 UrhG vor – was strafbar ist.  Leider wird ein solch strafbares Handeln nur auf Antrag (§ 109 UrhG)  verfolgt. Es sei denn, die Strafverfolgungsbehörden halten wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten.

Man kann nur hoffen, dass betroffene Urheber Anzeige erstatten und Strafantrag stellen oder auch mal in diesem Fall die Staatsanwaltschaft das besondere öffentliche Interesse an der Strafverfolgung bejaht, wo sie doch allzu oft schon wegen Bagatellen von Amts wegen handelt.

Haltet das Genie Ex-Dr. jur. Karl Theodor zu Guttenberg!(Teil I)

Die oberfränkische Wettertanne, wie sich Karl-Theodor zu Guttenberg in seiner angeborenen Bescheidenheit erst jüngst selbst betitelte, sollten wir nicht verdammen wegen einer Jugendsünde, die anderen Teenagern noch am gleichen Tage vergeben worden wäre.

Denn schon der Plagiatsvorwurf an sich ist nicht wirklich haltbar, weil eben 26, 21 % sämtlicher ausgewerteten Seiten der Dissertation völlig frei von Plagiaten sind, wie Wettertannengegner gerade frustriert  feststellen mussten. Man möge sich dabei vor Augen führen, dass ein Biologe, der etwa über eine Wetter- und Sturmtanne dissertiert, nur als Genie auf eine geniale Eigenleistung von 26, 21 % kommen könnte, weil das sturmerprobte Pflänzchen nahezu zu 100 % erforscht ist und kaum neue Enteckungen hervorgebracht werden können. Nicht anderes gilt in der Rechtswissenschaft. Und wenn dann mal einer daherkommt, alle hundert Jahre mal eine Wettertanne oberfränkischen Ursprungs, dann sind eben 26,21 % Eigenleistung nicht Ausdruck von Betrug oder Hochstapelei, sondern von seltenster Genialität und lassen die 290 mit Plagiaten versehenen  Seiten der Arbeit wie durch ein Nadelöhr in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Deshalb steht zu BILD, also dem Deutschen Volk: Haltet den Guttenberg!

Und die vielen anderen Gründe, weswegen er gehalten werden sollte, werde ich im nächsten Beitrag veröffentlichen.