Alice Schwarzer kürt Kachelmanns Verteidiger zum Husaren

Nun scheint es um die  BILDente Alice Schwarzer endgültig geschehen zu sein. Mit offener Verachtung betitelt sie Verteidiger Schwenn nun als  „Krawall-Anwalt“  und kürt ihn gleichzeitig anerkennend zum Husaren. Denn er hatte dem armen Sachverständigen Prof. Seidling den Aktenkoffer samt unzähligen Protokollen der Therapiesitzungen mit dem vermeintlichen Opfer über das Gericht beschlagnahmen lassen.

Um den Widerspruch zwischen abfälligen Äußerungen (Krawall-Anwalt) und anerkennender Bewunderung ( Husar Schwenn entriss Aktenkoffer im Husarenstreich) auf die Sprünge kommen zu können, zog ich – zum wiederholten Mal – einen Liebespsychologen zu Rate.

Der Experte meinte, dass der Wechsel zwischen verachtenden und anerkennenden Äußerungen für pubertierende Jugendliche typisch sei, da sie im Wandel der Gefühle noch nicht genau wissen, was Fisch und Fleisch sei. Da  Alice Schwarzer aber die Phase der Pubertät bereits etliche Tage überschritten habe, bestätigt das seine bereits geäußerte Annahme tief verwurzelter Depressionen. Ihre Anti-Depressiva-BILDtherapie habe noch nicht gegriffen. Die weitere Entwicklung bleibe abzuwarten, auch könne er nicht völlig ausschließen, dass ihre Ablehnung Ausdruck tief empfundener Zuneigung zu dem Krawall-Anwalt Schwenn sei. Denn vielleicht sieht sie eine gewisse Nähe zu ihren Krawall-Auftritten in diesem Prozess und glaubt darin eine innere Verbundenheit mit dem Husaren zu sehen.

Die weitere Entwicklung bleibt also spannend.

Kommentare

2 Kommentare zu “Alice Schwarzer kürt Kachelmanns Verteidiger zum Husaren”

  1. Georg am 08.12.2010 um 20:00 Uhr

    Sehr schön und auch für jeden unmittelbar einleuchtend sind diese Analysen, der Mann muss mindestens Prof. sein und bringt endlich ein wenig Licht in das schwarzersche Dunkel.

  2. Ava Andersson am 27.12.2010 um 14:35 Uhr

    Manchmal ist der lauteste Gegner einer Sache im Stillen ihr innigster BefürworterIN. Eventuell hat Frau Schwarzer auch sich selbst, bzw. einiger ihrer Verhaltenszüge in dem „Krawall-Anwalt“ wiedererkannt, wir können nur mutmaßen.

    Generell ist es sehr interessant, Deutschlands vorzeige Emanze als Gerichtsreporterin in einem Thema zu sehen, das ihr selbst wohl die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Denn natürlich wurde hier eine Straftat (Vergewaltigung) angeklagt, und doch kann der Vorgang ein völlig anderer gewesen sein.

    Vergewaltigungsfantasien, Rape-Plays, viele Frauen kennen diese Begriffe sehr gut, sind sie doch Thema innigster Wünsche und geheimer Träume. Nur, im Anschluss an ein solches Szenario mit demselben auch zurechtkommen, ohne das ein Zacken aus der emanzipierten Krone fällt, dass kann auch des Übels Wurzel und der vermeintlichen Geschädigten Ansporn sein.

    Das dürfte auch Alice Schwarzer im stillen Kämmerlein wohl bewusst werden; möglicherweise hat Herr Kachelmann genau das getan, was wir lesen und hören mussten, und sich dennoch in keiner Weise strafbar gemacht – weil die Frau es gewollt hat. Das dies aus der Vorreiterin desen, was sie unter Emanzipation versteht mitunter eine Krawall-Reporterin macht ist ebenso amüsant wie aussagekräftig.

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