Teldafax-Insolvenz

Die ersten Teldafax-Kunden  haben bereits Anzeige wegen des Verdachts des Betruges erstattet und teilen offensichtlich unsere Vermutung.

Wie jetzt die Medien berichten, hat beispielsweise eine Kundin der Pleitefirma Tedafax, aus dem Raum Düsseldorf,  Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Teldafax wegen bewusster Verzögerung der Geldrückerstattung,  „um das Überleben der Firma und damit die weitere Zahlung von Manager-Gehältern zu sichern“, erstattet.

Diesem Beispiel sollten möglichst viele Teldafax-Kunden, die gleiche oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben, folgen. Je mehr unter Vorlage ihrer Vertragsunterlagen und ihres vergeblichen Schriftverkehrs mit der Teldafax Anzeige erstatten, je eher sehen sich die Ermittlungsbehörden gezwungen, mit wesentlich mehr Nachdruck als bisher ihre eigenen strafrechtlichen Ermittlungen gegen das Management der Teldafax voran zu treiben.

Kommentare

4 Kommentare zu “Teldafax-Insolvenz”

  1. RA Müller am 16.06.2011 um 21:50 Uhr

    Und es soll Betrug sein, wenn man geschuldete Zahlungen zurückhält? Bei allem Verständnis für den Unmut der Kunden: Strafrechtlich relevant dürfte allenfalls das – zumindest einigen Berichten zufolge – praktizierte Schneeballsystem sein.

  2. ulrichdost am 17.06.2011 um 06:17 Uhr

    Selbst wenn es „nur“ Betrug sein sollte: reicht das nicht? Dazu noch in solchen Dimensionen? Und Zurückbehaltung von Geld kann mehr als Schlamperei, nämlich Untreue sein.

  3. wolf am 22.06.2011 um 23:32 Uhr

    Oliver Marson macht Mut mit seinem Kommentar. Ich wurde durch Vorauszahlung um insgesamt 670,00€ geschädigt.
    War erst 2 Wochen Kunde als der Netzversorger wegen monatelanger Rückstände die Verträge mit der Teldafax Energy GmbH kündigte.
    Als die Teldafax mit mir als Kunden den Vertrag abschlossen hat, war sie bereits Zahlungsunfähig!
    Wenn dies kein Betrug ist, was ist es dann? Wenn vom Kunden im voraus Geld verlangt wird, für eine Energielieferung die vertraglich auf Grund der Unternehmenssitation nicht erfüllt werden kann,
    geschieht dies in vorsätzlicher Handlung solange wie möglich Gelder einzunehmen ohne eine Gegenleistung zu erfüllen. Dies ist mein Rechtsverständnis ….was hat das mit Schlamperei oder Untreue zu tun? Ein Wunder das solch ein Unternehmen solange handlungsfähig bleibt obwohl das Wasser bereits seit langen bis zum Hals reicht und dabei weiterhin mit Kunden Verträge abschließt und hohe Vorauszahlungen verbucht. Anzeige wurde erstattet! Hoffe das andere geschädigte Kunden folgen werden!

  4. MG am 18.07.2011 um 10:01 Uhr

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