Strafverteidigerseminare zur Big Data Analyse für Umfangsverfahren

Big Data Analyse im Strafrecht für Umfangsverfahren

Die massive und auch in der Zukunft konsequent weiter betriebene Digitalisierung im Bereich der Inneren Sicherheit und der Strafjustiz und die häufig mit „terroristischer Bedrohung“ begründete Ausweitung digitaler Überwachung und Ermittlung durch Sicherheitsbehörden und die Polizei stellt eine neue Herausforderung für moderne Strafverteidigung dar. Das  fordert die im Strafrecht tätigen Rechtsanwälte zu lebenslangem Lernen heraus. Im Mittelpunkt steht zukünftig die Big Data Analyse, also dieVerarbeitung digitaler Massendaten.

In Kooperation zwischen der Strafrechtskanzlei Dost-Roxin und dem von Dr. Uwe Ewald betriebenen  International Justice Analysis Forum (IJAF) bieten wir verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung an und erfassen über eine Umfrage weitergehenden Bedarf an Weiterbildung und Softwaretraining  aus Sicht der Strafverteidigung angesichts der Herausforderungen bei der Verarbeitung digitaler Massendaten (TKÜ, Handydaten, Online-Durchsuchung etc.) besonders in Umfangsverfahren.

Da wir noch immer keinen Zugang von unserem Blog auf der Webseite zu Jurablogs haben (siehe Hilferuf), gehen wir den mittelbaren Weg über diesen Blog hier, um auf die Angebote zu Veranstaltungen hinzuweiden. Hier geht es zu den Weiterbildungsangeboten.

Hilferuf an die Jurablogskollegen

Hilferuf an die Jurabloggemeinschaft

Liebe Kollegen. Seit November 2017 sind unsere Beiträge aus unseren beiden Blogs hier und hier nicht mehr auf Jurablogs sichtbar. Der RSS-Feed ist unverändert und nach Prüfung durch unseren Webmaster korrekt eingetragen. Alle Versuche, Herrn Klappenbach von Jurablogs zu erreichen, blieben erfolglos. Auch die „Bezahlanmeldung“ bei Jurablogs ist defekt, es kommt lediglich eine Mitteilung, dass die Software gerade einen „Schluckauf“ habe und man es „später“ nochmals versuchen möge.

Liebe Kollegen, wer kann uns helfen und technische Hinweise geben? Wer hatte in letzter Zeit mit Herrn Klappenbach Kontakt und wenn über welchen Kanal?

Für die Hilfe bedanke ich mich bereits jetzt.

Ulrich Dost Roxin

Amtsgericht Lübben findet klare Worte

Bußgeldstelle verweigerte Herausgabe der Messdaten. Die Antwort des Gerichtes lautet: Der Verteidiger des Betroffenen hat einen Anspruch auf Übersendung der Messdaten im Ordnungswidrigkeitsverfahren.

Der Fall.

Die Antragspflicht nach § 15a InsO und die Zahlungsstockung

Zur Antragspflicht nach § 15a InsO und dem Unterschied zwischen Zahlungsunfähigkeit und Zahlungsstockung.

Mein Mandant, ein Geschäftsführer einer kleinen Baufirma, geriet in das Visier der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Wirtschaftskriminalität, weil sein zuständiges Vollstreckungsgericht gemäß MiZi eine entsprechende Mitteilung über eine Reihe von Vollstreckungsmaßnahmen gegen die Baufirma veranlasste.

Ein Beispiel für den Unterschied zwischen Zahlungsstockung und Zahlungsunfähigkeit.

PoliScan Speed – Freispruch

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung – gemessen mit PoliScan Speed – endet im zweiten Termin vor dem Amtsgericht mit einem Freispruch für meinen Mandanten.

Die vorgeworfene Geschwindigkeitsüberschreitung  stützte sich auf eine Messung mit dem PoliScan Speed M1 HP  mit der zur Zeit „aktuellen“ Softwareversion 3.2.4..

Bürgermeister läßt sich zum Essen einladen – Ein Fall für die Staatsanwaltschaft

Bürgermeister wird der Vorwurf der Vorteilsnahme durch die Staatsanwaltschaft gemacht, weil er sich regelmäßig zu Geschäftsessen einladen ließ.

Auf Grund einer von uns vorgelegten Schutzschrift wurde das gegen den Bürgermeister eingeleitete Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft eingestellt. Wie Sie hier lesen können ist die Materie für den juristischen Laien kompliziert, trocken und regt den Appetit nicht an. Für Bürgermeister und andere Amtsträger können Geschäftsessen aber einen strafrechtlichen Nachgeschmack entwickeln. Versuchen Sie ihn los zu werden, in dem Sie rechtzeitig Strafverteidiger zur Neutralisierung des strafrechtlichen Nachgeschmacks beauftragen.

Weitere Informationen zur Vorteilsannahme finden Sie hier.

Anklage wegen Gewässerverunreinigung

Die Staatsanwaltschaft Meiningen erhebt gegen Manger, der K + S Aktiengesellschaft, Anklage wegen des Verdachtes der Gewässerverunreinigung und des unerlaubten Umgangs mit Abfällen.

Ausgangpunkt der Ermittlungen war eine Strafanzeige der Gemeinde Gerstungen im Bundesland Thüringen, die K + S vorwirft, zwischen 1999 und 2007 insgesamt 9,5 Millionen Kubikmeter Salzlauge aus der Kaligewinnung in der Gerstunger Mulde illegal entsorgt, und damit das Grundwasser in der Region verunreinigt zu haben.

 

Bußgeld droht, wer mit Blitzer-App fährt.

Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Das gilt insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen (Radarwarn- oder Laserstörgeräte) § 23 Abs. 1b StVO.

Wer eine „Blitzer-App“ auf seinem im Auto mitgeführten Smartphone betriebsbereit hält, riskiert ein Bußgeld.

Nach einer kürzlich veröffentlichten Entscheidung des OLG Celle (DAR 2015, 705) ist der Verbotstatbestand des § 23 Abs. 1b StVO erfüllt, wenn …

Beim PoliScan M1 HP höhere Toleranz berücksichtigt

Das Amtsgericht Senftenberg berücksichtigt beim PoliScan M1 HP höhere als die üblichen 3 %-ige Toleranz vom Messwert.

Bei Interesse hier weiter lesen.

Verkehrsunfall – billig ist nicht immer preiswert

Verkehrsunfall – Die Haftpflichtversicherungen versuchen seit dem berühmten Porsche-Urteil des BGH, die vom Sachverständigen in seinem Gutachten kalkulierten Reparaturkosten zu kürzen, indem sie selber Kalkulationen eigener „Sachverständiger“ vorlegen.

In diesen Kalkulationen berufen sich die Versicherungen auf Werkstätten mit deutlich günstigeren Stundenverrechnungssätzen und Ersatzteilpreisen. Im Berliner Raum geben viele Haftpflichtversicherungen ….

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