Sexparty bei der Hamburg-Mannheimer II

Allein die ausschweifende Party im Rahmen einer Auszeichnungsreise von Mitarbeitern und Vertretern der „Herr Kaiser“ – Truppe soll, so berichtete die „Welt am Sonntag“ am Wochenende,   83.000 EUR gekostet haben. Wie jetzt mitgeteilt wurde, haben offensichtlich nicht nur die Versicherungsnehmer (indirekt) die Fahrt bezahlen müssen. Nein, auch wir alle, die Steuerzahler haben sich an den Kosten beteiligen dürfen. Die Versicherung hat die Kosten für die Party im Thermalbad in Budapest komplett als Betriebsausgabe von der Steuer abgesetzt ( „Berliner Zeitung“ v. 30.5.11 S.9). Das lässt tief blicken.

5 Gedanken zu „Sexparty bei der Hamburg-Mannheimer II“

  1. Also ich kenne keinen, der nicht alles, was möglich und legal ist, auch von der Steuer absetzt. Handhaben Sie das etwa anders?

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  2. Wenn, wie zu lesen war, 80 gutverdienende Vertriebler je 3.000€ als geldwerten Vorteil versteuert haben, dann war die Chose doch ganz OK für den Staat:
    Wenn die Versicherung 83.000€ von der Steuer abgesetzt hat, zahlt der Staat an die Vesicherung grobe 40.000€, holt sich aber von 240.000€ ein geschätztes Drittel (eher mehr, wir wollen doch von wirklich guten Vertrieblern ausgehen), also knappe 80.000€ zurück. What the heck – bezahlt haben es die Nutznießer.

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  3. Diese Milchmädchenrechnung kann ich zwar nicht nachvollziehen, habe aber aus der Presse erfahren, dass die gesamte Lustreise ca.300.000 EUR gekostet haben soll (siehe Spiegel Heft 21/2011).
    Daher kommen bei ca. Hundert „Herr Kaiser“`n auch 3.000 EUR geldwerter „Sex“-Vorteil zu stande.

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